Integration statt Ausgrenzung

37 Aufrufe
erstellt am 15.06.2018
aktualisiert am 21.05.2022

    Tätigkeiten

  • Jede:r kann helfen

    Art des Engagements

  • Engagement vor Ort

    Zeitaufwand

  • Regelmäßig
  • Nach Vereinbarung

    Sprachen

  • Deutsch
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erstellt am 15.06.2018
aktualisiert am 21.05.2022

Hoppenbank e.V.

Bremen
Svenja Böning
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Worum geht es im Projekt?

Die Reintegration von Straffälligen stellt eine gesellschaftliche Aufgabe dar, die nicht nur professionelle Helfer betrifft, sondern umso eher gelingt, wenn auch nicht-professionelle Helfer daran mitwirken. Der positive Effekt von ehrenamtlicher Arbeit mit Straffälligen besteht darin, dass die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen jenseits aller Zwänge alltagsorientierte Beziehungen zu den Betroffenen aufbauen können. Außerdem können sie ihre jeweils individuellen Lebenserfahrungen und Kompetenzen in die Tätigkeit einbringen und kommen mit anderen sozialen Systemen in Kontakt, was durchaus für beide Seiten eine menschliche Bereicherung beinhalten kann. Bürgerschaftliches Engagement in der Straffälligenhilfe hat eine präventive Wirkung: Es hilft Kriminalität vorzubeugen und trägt zum gegenseitigen Verständnis von unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen bei. Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen erfüllen eine wichtige Brückenfunktion zwischen den straffällig gewordenen Menschen und der sozialen Umwelt. Aus diesem Grund suchen wir immer engagierte Menschen für die Unterstützung gefährdeter Menschen während und nach der Haft.

Wie kannst Du helfen?

Ehrenamtliche Mitarbeit kann z. B. bedeuten, einfach ein Gespräch mit einem straffälligen Menschen zu führen, ihm bei der praktischen Lebensbewältigung zu helfen, den Betroffenen zum Arzt, zu Ämtern und Behörden zu begleiten oder bei der Suche nach geeigneten Arbeitsstellen zu unterstützen. Was und wie viel die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen tun wollen, entscheiden Sie selbst.

Wir bieten unseren ehrenamtlichen MitarbeiterInnen:
- Ausführliche Informationsgespräche zu allen Fragen und Vorüberlegungen - Begleitung und Betreuung von ehrenamtlichen Helfern - Regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit anderen Ehrenamtlichen - Qualifizierungsangebote und Fortbildung für ehrenamtliche Helfer - Neue Herausforderungen und eine interessante Tätigkeit

Organisation & Einsatzort

Hoppenbank e.V.
Hoppen ist die plattdeutsche Aussprache für Hopfen. Bank bedeutet eine Bod (z.B. Sandbank). Folglich wurde in Bremen auf einer Sandbank Hopfen angebaut. Der Verein Hoppenbank e.V. hatte in seinen Anfängen in der Straße Hoppenbank Wohnplätze für Haftentlassene angemietet und den Namen der Straße dann zum Vereinsnamen erklärt. Wir helfen straffällig gewordenen Menschen beim schwierigen Übergang von der Haft ins Leben und wollen durch unsere Aktivität die bestehenden staatlichen Hilfeleistungen sinnvoll ergänzen. Der Verein verfolgt einen präventiven Ansatz: Wir meinen, dass sozialpädagogische Arbeit mit den Betroffenen wichtig ist und in vielen Fällen nachhaltiger wirkt als freiheitsentziehende Maßnahmen und andere staatliche Sanktionen.
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