gutenachtbus

59 Aufrufe
erstellt am 18.04.2018
aktualisiert am 16.05.2022

    Tätigkeiten

  • Betreuen & Begleiten
  • Jede:r kann helfen

    Sprachen

  • Deutsch
  • Deutsch (Anfänger)
59 Aufrufe
erstellt am 18.04.2018
aktualisiert am 16.05.2022

vision:teilen

Düsseldorf
Julia Kasprzyk
Jetzt Kontakt aufnehmen

Worum geht es im Projekt?

Mobile Hilfe für obdachlose Menschen. Der gutenachtbus fährt ganzjährig durch Düsseldorf und hilft Menschen auf der Straße. Bitte hilf mit!

Wenn Du Dich ehrenamtlich engagieren oder uns anderweitig unterstützen willst, melde Dich bei unserer Leitung Julia Kasprzyk. Wenn Du selbst Hilfe brauchst und Unterstützung wünschst, kontaktiere uns!

Situation Armut und Obdachlosigkeit sind Schicksale, die schuldlos oder schuldig viele treffen können. Manche befreien sich daraus aus eigener Kraft, viele aber brauchen dauerhaft Hilfe, um zu überleben. Staatliche Unterstützungsleistungen und kommunale oder karitative Anlaufstellen sind in Deutschland vorhanden und können über Tag genutzt werden. Aber was passiert mit denen, die nach 22 Uhr noch auf der Straße sind? Wenn Kälte und die Aggressivität zunehmen, wenn die soziale Kontrolle versagt und isolierte Menschen zum Opfer von Gewalt werden. Wenn mit der Dunkelheit auch der Mut sinkt, braucht es einen Ansprechpartner.

Hilfsansatz und Zielgruppe Das im Jahr 2011 ins Leben gerufenen Projekt gutenachtbus schließt die Lücke durch privates Engagement. Mit Hilfe von Spenden richteten vision:teilen und fiftyfifty einen Mercedes-Sprinter als mobiles Ess- und Sprechzimmer ein, der in Notfällen auch für den Personentransport genutzt wird. Der Bus wird ganzjährig eingesetzt und unter der Leitung einer Sozialarbeiterin von Ehrenamtlichen begleitet, die die Nöte der Obdachlosen auf der Straße kennen. Mit diesem niederschwelligen Hilfsangebot bieten wir den oft ausgegrenzten Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen abendlichen Treffpunkt, an dem sie willkommen sind und der für sie eine warme Mahlzeit, saubere Kleidung und ein gutes Gespräch bereit hält.

Hinweis: Das Projekt gutenachtbus wird von vision: teilen und fiftyfifty zusammen organisiert.

Wie kannst Du helfen?

Ziele und Maßnahmen Um das Angebot ganzjährig aufrecht erhalten zu können, bedarf es einer ausgeklügelten Logistik und Planung. Das betrifft sowohl den Einsatz der Ehrenamtlichen, als auch die Beschaffung, Sortierung, Lagerung und Ausgabe von Sach- und Kleiderspenden. Dies geschieht am Vereinssitz in Pempelfort, Schirmerstraße 27.

Einsatzorte in der Altstadt (an der Dominikanerkirche/Kommödchen) 22.00 - 23.00 Uhr am Hauptbahnhof (Karlstraße/Ecke Friedrich-Ebert-Straße) 23.30 - 00.30 Uhr

Einsatztage Montag bis Donnerstag Bei Temperaturen unter 0°C ist das gutenachtbus-Team darüber hinaus aufsuchend tätig. Die Zeiten können dann in diesem Fall variieren.

Benötigte Mittel Instantkaffee, Instantsuppen, H-Milch, Zucker, Pappbecher, Süßigkeiten Turnschuhe und Boots Größe 43-45, Jeans W33-34 L32, Boxershorts L/XL Schlafsäcke (im Winter ab Komforttemperatur 0°C), Isomatten und Woll-/Fleecedecken werden zu jeder Jahreszeit dringend gebraucht

Je nach Spendenaufkommen können die Lagermöglichkeiten und Bedarfe variieren. Bitte rufe uns kurz an oder schreib uns eine E-Mail, wenn Du uns mit Sachspenden unterstützen möchtest.

Sachspenden können von montags bis freitags von 9.30 -11.00 und 16.00 -17.00 Uhr bei vision:teilen e.V., Schirmerstraße 27, 40211 Düsseldorf, abgegeben werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei all unseren Spendern, ohne die wir den gutenachtbus nicht mit so vielen Annehmlichkeiten ausstatten könnten. Ein großes Dankeschön geht auch an zwei Spender, die uns tagtäglich unterstützen: Die Bäckerei Puppe, die uns mit wunderbar leckeren, frischen Brötchen versorgt und die Fa. Martin Meyer - Allianz Generalvertretung, die die Standplatzkosten für den gutenachtbus übernommen hat.

Organisation & Einsatzort

vision:teilen
vision:teilen ist eine von zwei Franziskanern 2008 gegründete Initiative, die durch ihren Einsatz zu mehr materiellem und seelischem Gleichgewicht in der Welt beitragen will. In Kooperation mit kirchlichen, staatlichen und sozialen Institutionen setzen sie sich für die Überwindung menschenunwürdiger Armut und Not sowohl auf lokaler wie auch auf weltweiter Ebene ein. Ebenso wie in Deutschland und selbst in einer reichen Stadt wie Düsseldorf ist weltweit eine zunehmend größere Kluft zwischen Arm und Reich zu verspüren. Darauf verweist die wachsende Zahl obdachloser Menschen in Deutschland und Europa, die für ihre Grundversorgung auf Armenküchen, Tafeln und karitative Einrichtungen verwiesen sind. Vision:teilen stellt sich dieser Herausforderung durch die Initiative des gutenachtbusses ebenso wie durch sie Sorge um den Nächsten in „Hallo Nachbar!“ und die Hilfe für viele mittellose Familien in Wuppertal („Chance Wuppertal“).
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